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Immer mehr Ältere müssen etwas dazuverdienen

SoVD-Präsident Adolf Bauer: „Endlich unsere Forderungen gegen Altersarmut umsetzen.“

Berlin. Die aktuellen Zahlen der Bundesregierung sind alarmierend: Immer mehr Ältere gehen einer Beschäftigung nach. So waren 2020 deutlich mehr als eine Million Arbeitnehmer*innen 67 Jahre oder älter. Insbesondere wird dabei im Büro, als Putzkraft oder Fahrer*in gearbeitet - oft im Minijob. Vor allem Frauen sind dabei auf einen Zuverdienst zur Rente angewiesen.

SoVD-Präsident Adolf Bauer ist besorgt: „Trotz der Corona-Krise, in der insgesamt über eine Million Minijobs weggefallen sind, waren im vergangenen Jahr immer noch 800.000 Rentner*innen in einem Minijob beschäftigt. Vor dem Hintergrund, dass ca. 60 Prozent derjenigen, die einen Anspruch auf Grundsicherungsleistungen im Alter haben, diesen aber nicht wahrnehmen, ist klar, dass viele Rentner*innen den Minijob brauchen. Ihre Renten sind schlichtweg zu gering. Daher ist es mehr als begrüßenswert, dass die Grundrente für die ersten Rentner*innen endlich ausgezahlt wird. Sie wird vielen Menschen zu einer besseren Rente verhelfen und der Altersarmut vorbeugen.“ 

Im Schnitt bekommen Grundrentenbeziehende 75 Euro mehr pro Monat. Adolf Bauer ergänzt: „Dass die Grundrente, insbesondere mit der unsinnigen Einkommensprüfung, nicht der Weisheit letzter Schluss ist, ist klar. Wir vom SoVD fordern deshalb von der Politik die Umsetzung dieses Drei-Punkte-Plans gegen Altersarmut: Wir brauchen Sozialversicherungspflicht ab dem ersten Euro, eine Erwerbstätigenversicherung und einen Mindestlohn von 13 Euro.“

V.i.S.d.P.: Peter-Michael Zernechel


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